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Ernst Barlach · 1870–1938
Bildhauer · Zeichner · Grafiker · Schriftsteller

Der blaue Boll (1925 – 1926)

Uraufführung am 13. Oktober 1926
Württembergisches Landestheater Stuttgart (Kleines Haus)

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Im Württembergischen Landestheater gab es insgesamt 3 Aufführungen des Dramas "Der blaue Boll". Die Übersicht zu den Aufführungsstätten dieses Dramas verdeutlicht, dass kein weiteres Uraufführungstheater den "blauen Boll" im Spielplan hatte. Dagegen gab es deutschlandweit 19 Theater, die den " blauen Boll" aufgeführt hatte, und zwar im Zeitraum vom 13. Oktober 1926 bis zum 18. November 2000. In der Statistik der Inszenierungen von "Der blaue Boll" endet die Übersicht (vgl.: 28, S. 337) am 18. November 2000 im Schauspiel Bonn, Kammerspiele Bad Godesberg. Die Übersicht zeigt auch an, in welchen Theatern "Der blaue Boll" sehr häufig gespielt worden ist: Staatstheater Berlin, Schauspielhaus 28 Aufführungen, Nationaltheater Mannheim 28 Aufführungen, Schiller-Theater Berlin 40 Aufführungen, Landestheater Darmstadt 20 Aufführungen, Schaubühne am Lehniner Platz 36 Aufführungen, Thalia-Theater Hamburg 54 Aufführungen: Im Schiller-Theater Berlin und im Thaliatheater Hamburg gab es insgesamt 94 Aufführungen, welch eine erstaunlich große Anzahl, und das in nur zwei Häusern (vgl.: 28, S. 337). 

Vortitel der Erstausgabe zu Ernst Barlachs Drama “Der blaue Boll“, 1926, Quelle 28, S. 337; 26 (© Ernst Barlach Lizenzverwaltung, Ratzeburg; Ernst Barlach Stiftung, Güstrow)

Programm der Uraufführung des Dramas “Der blaue Boll“ am 13. Oktober 1926, Württ. Landestheater Stuttgart, Kleines Haus, Quelle 28, S. 103; 26 (© Ernst Barlach Haus - Stiftung Hermann F. Reemtsma, Hamburg)

Externer Link: Inhalt des Dramas „Der blaue Boll”


Foto-Variationen vom Staatstheater Stuttgart (26)

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Bühnenbilder und Figurinen von Ernst Barlach zu “Der blaue Boll“, 1926 (Auswahl), Quelle 28: Kircheninneres, Boll knieend vor einer Apostelfigur, 1926, Kohle, S. 56; Gastzimmer im “Hotel zur Goldenen Kugel“, 1926, Kohle, S. 56; Kurt Boll, Grete Grüntal, Doris, 1926, Kohle, S. 57; 26 (© Ernst Barlach Lizenzverwaltung, Ratzeburg; Ernst Barlach Stiftung, Güstrow)

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Denn „Der blaue Boll” (Buchausgabe bei Paul Cassirer in Berlin) ist, wie alle bisherigen dramatischen Werke des bezwingenden Bildhauers und Zeichners, eine aus dem Mutterboden des inneren Erlebnisses mit elementaren Kräften ins Mystische, nein, ins allgemein Menschliche und Sittliche emporwachsende Schöpfung [...] Dieses dreifach schöpferische Genie denkt und schafft nicht für die Bühne, (wie es Hauptmann tut oder möchte); es schleudert vulkanartig aus sich heraus, was da drinnen nach Bekenntnis und Befreiung drängt...

(Aus der Kritik zur Uraufführung des Dramas "Der blaue Boll" von Ernst Barlach am Württembergischen Landestheater Stuttgart von Friedrich Düsel, Siehdichum, Dramaturgischer Rundblick, der Bühnenvolksbund, II, 1927, Heft 3, S. 8: 28, S. 340)

 

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